Lifehack

Blumenkästen im öffentlichen Raum erfreuen sich mitunter eines Funktionswandels.

 

Lifehacks oder zu Deutsch Lebens-Kniffe sind Kunstgriffe oder Tricks mit denen eine einfache, nicht offensichtliche bzw. ungewöhnliche Lösung von Problemen erzielt werden kann.

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Zu verschenken II.

Schon der letzte Beitrag beschäftigte sich mit dem Thema “zu verschenken”.

Nun gibt es heute noch eine kleine Geschichte zu diesem Thema. Alle die daran Interesse haben, können es sich ja schon einmal bequem machen:

 

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Zu verschenken

Was sich in anderen Städten SPERRMÜLL nennt, heißt in Berlin

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Ob Möbel oder Haushaltsgeräte, was der Berliner zu schade für die BSR hält, stellt er mit dem Hinweis “Zu verschenken” auf die Straße.

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Feliz Páscoa!

Cereja ist wieder in Brasilien und hat mir zum Osterfest sozusagen ein Müll-Osterei geschenkt. Hier ihr Bericht:

GLASRECYCLING À LA BRÉSILIENNE

 

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Die hölzernen Müllablagen – teilweise aus Stein oder Metall, auf dem Pfahl einen steinernen oder gitter ähnlichen Korb mit Design zu erwerben – in der kleineren Ausgabe haben wohl den Sinn, nicht zu viel Müll in Plastiktüten zu stapeln, um die schwarzen Geier, urubus , nicht so schnell anzulocken.

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Hoch die Tassen

Hoch die Tassen (1 von 6)

 

Vor einiger Zeit hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Kampagne “Becherheld” ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, die Flut von Coffee-to-go-Bechern einzudämmen und mehrfach nutzbare Becher bewirbt.

Um nun einen Damm gegen die Becherflut zu bauen, hat die DUH erst einmal eine Umfrage gestartet, in der unter anderem die Erkenntnis gewonnen werden konnte, dass 87 Prozent der telefonisch befragten Bürger der Ansicht waren, dass das Trinken aus Einwegbechern schlecht für die Umwelt sei. (Diese Angabe habe ich dem Tagesspiegel vom 15.3.2016 entnommen, auf der Seite DUH habe ich nichts dazu gefunden)

Wieso ist das Trinken aus Einwegbechern schlecht für die Umwelt? Das verstehe ich nicht so richtig. Wieso schade ich der Umwelt, wenn ich irgendwelche Flüssigkeiten aus Pappbechern trinke?

 

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Biotonne – Biomüll – Biobox

Alles Bio oder was?

Alles Bio oder was?

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem mir letzte Woche in einem Zeitungsartikel die Verbindung von Kaffeesatz und Müll nicht gefallen hat, ergab es sich, dass ich am darauf folgenden Tag mit einem Journalisten einen müll-archäologischen Spaziergang in Berlin unternahm. Dabei entgleiste ich sprachlich, indem ich das Wort BIOMÜLL in den Mund nahm.

Erst als mich der Journalist darauf aufmerksam machte, begann ich mir über das Wort BIOMÜLL Gedanken zu machen, das sicher nicht nur ich gedankenlos verwende.

Wie passt Bio und Müll zusammen?

Kann Bio überhaupt Müll sein?

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Kaffeesatz

Im heutigen Tagesspiegel befand sich ein Artikel über die innovative Idee eines Berliner Start-Upers, der aus Kaffeesatz Kaffeetassen herstellt.

Kaffeesatz (1 von 1)

 

Zunächst fand ich die Idee ja ganz nett, aber als ich dann lesen musste, dass “Kaffeesatz nicht umweltschädlich ist, aber viel Müll macht”, war ich überhaupt nicht mehr “amused”.

Wie ist der Redakteur auf die Idee gekommen, Kaffeesatz als MÜLL zu bezeichnen?

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Keine große Leuchte

FIAT LUX – ES WERDE LICHT

Noch haben wir die dunkle Jahreszeit, auch wenn ab Februar die Helligkeit rapide zunimmt, aber das derzeit trübe Wetter hat zur Folge, dass wir häufig noch den ganzen Tag das elektrische Licht in unseren Wohnung brennen lassen.

Um Räume zu erleuchten, bedarf es für den modernen Menschen nur eines kleinen Schalters, der auch leicht zu bedienen ist und schon erstrahlen Räume in unterschiedlicher Helligkeit. Das war nicht immer so.

Keine grosse Leucht (1 von 1)

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Plastikgabel vs Metallgabel

Dass Essen und Trinken immer mehr zu einer to-go-Angelegenheit geworden ist, darüber habe ich ja schon oft berichtet und in diversen Fotos dokumentiert.

Heute möchte ich mich einem bzw. mehreren Gegenständen widmen, die ich bisher noch nicht erwähnt habe, die sich häufig im Stadtbild finden lassen und die einen essentiellen Anteil während des To-Go-Essens haben:

 

Plastigabel vs Metallgabel-0873

DAS BESTECK

 

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Jahresrückblick 2015

Alle Jahre wieder einen Rückblick auf das zurückliegende müll-archäologische Jahr:

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Weihnachtsessen to go?

Bevor nun morgen und an den folgenden Tagen die große Weihnachtsschlemmerei beginnt, möchte ich noch einen Fund vom gestrigen Tag zur allgemeinen Kenntnis bringen.

 

Als Archäologin habe ich nun die folgenden Bemerkungen und Fragen an meine Entdeckung:

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Schön verpackte Bescherung

Die dritte Adventskerze brennt und es sind nur noch elf Tage bis zur Bescherung.

Anlass für eine große Berliner Tageszeitung heute im Wirtschaftsteil einen Artikel dem Verpackungspapier zu widmen:  “Schön verpackt” heißt der Titel und im Untertitel, dass “Nicht nur was drin ist, zählt. Auch das Drumherum wird wichtiger. Die Deutschen geben immer mehr Geld für teures Geschenkpapier aus.” (Der Tagesspiegel, 13.12.2015, S.22)

Leider hatte ich bisher müll-archäologisch noch nicht die Gelegenheit, die ganze Bescherung nach der Bescherung zu fotografieren, da sich das Auspacken von Weihnachtsgeschenken nicht im öffentlichen, sondern im privaten Raum vollzieht. Interessant wäre deshalb ein Blick in die Hausmülltonnen nach dem 24. Dezember.

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Verpackte Geschenke steigern die Neugier und sind immer mit einer positiven Erwartung verbunden. Wird diese positive Erwartung nicht erfüllt, nennt man das Enttäuschung, auch wenn diese in teurem Geschenkpapier serviert wurde.

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Schuh-e to go

Eigentlich wollte ich den heutigen Artikel am 6. Dezember veröffentlichen, ist doch mein heutiges müll-archäologisches Objekt eng mit dem Nikolaustag in Deutschland verknüpft: dem Schuh oder besser gesagt, den Schuhen.

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Schuhe sind in Märchen bevorzugte Accessoires. Neben den gesammelten Märchen der Gebrüder Grimm, in denen ein gestiefelter Kater durch die Welt wandelt und sich Mädchen die Füsse oder Zehen abhacken, damit sie in Schuhe passen, widmete Hans Christian Andersen roten Schuhen ein Märchen und Dorothy erlaubten die roten Schuhe der bösen Hexe des Westens wieder nach Kansas zurückzukehren.

Seit Menschengedenken begleiten Schuhe den Menschen durch die Weltgeschichte. Einen sensationellen Fund machten Archäologen in Armenien, als sie einen Schuh ausgruben, der in das Jahr 3.500 vor der Zeitrechnung datiert und auch der allen wohl bekannte Ötzi trug 250 Jahre später mit Heu gefüllte Schuhe auf seinem Weg in die Ötztaler Alpen.

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Conservare

Heute gibt es mal einen archäologisch angehauchten Beitrag. So wie Wörter aus unserem Sprachgebrauch verschwinden, so verschwinden auch Techniken, wie zum Beispiel das Einwecken.

In den Zeiten, als es noch keine Supermärkte gab, war der Mensch darauf angewiesen, seine Speisen haltbar zu machen, damit er während des Winters auch etwas zu essen hatte, denn schließlich hält Homo sapiens sapiens ja keinen Winterschlaf und der angefutterte Speck hält auch nicht lange vor, wenn es draußen kalt ist.

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Der Mensch entwickelte also Methoden, um seine Lebensmittel zu konservieren.

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Entblößen und Entblättern

beides Synonyme für “die Hüllen fallen lassen” – und genau dies tut Flora nun zur Herbstzeit.

Besonders beliebt, um sich im öffentlichen Raum von Dingen freizumachen, die man nicht mehr benötigt, sind die Baumscheiben.

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Baumscheiben, die zusätzlich mit Sträuchern bepflanzt sind, sind aber auch nicht davor gefeit, als Orte zur Deponierung von Müll zu dienen.

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Zu schade für den Container

In der Studie “Ermittlung der weggeworfenen Lebensmittelmengen und Vorschläge zur Verminderung der Wegwerfrate bei Lebensmitteln in Deutschland“, vorgelegt von der Universität Stuttgart – Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft, sind es eindeutig die [privaten?]Haushalte, welche mit einem Mittelwert von 6.670.000 t [sechs Millionen sechshundertsiebzigtausend] pro Jahr die meisten Lebensmittel wegwerfen.

 

Heute konnte ich zum ersten Mal sehen, wie Lebensmittel im großen Stil entsorgt werden.

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Stadtmobiliar oder Mobiliar to go?

Vor kurzem wurde ich von der Firma Resorti um ein Interview gebeten. Hier kann man viele Dinge rund um die Müllbeseitung kaufen, aber auch STADTMOBILIAR wird offeriert.

Dieses Wort – Stadtmobiliar – tauchte in einer Interviewfrage auf und ich war ganz verblüfft, kannte ich diesen Ausdruck doch nicht, hatte aber sogleich viele Assoziationen.

Als Stadtmobiliar werden auf der Internetseite genannt: Geländer, Parkbänke, Poller & Absperrpfosten, Fahrradständer, Wartehallen und Überdachungen, Outdoor Fitnessgeräte, Pflanzkübel, Verkehrsspiegel, Baumschutzgitter, Baumroste und Schutzbügel.


Im ersten Augenblick konnte ich diese Gegenstände überhaupt nicht mit Mobiliar verbinden, vielleicht noch die Parkbänke. Unter Mobiliar verstehe ich Gegenstände, mit denen ich meine Wohnung ausstatte, so wie im Duden beschrieben, als die Gesamtheit der Möbel und Einrichtungsgegenstände einer Wohnung.

Aber auch eine Stadt muss eingerichtet werden und daran beteiligt sich nicht nur die Firma Resorti mit ihrem Stadtmobiliar, sondern vor allem aber die Bürger und Bürgerinnen mit ihrem ureigensten Mobiliar:

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Tablet – Tablett – Tabletten

Gestern ging in Berlin die Bazaar-Messe zu Ende. Eine Messe, auf der man all die schönen Dinge kaufen kann, die man eigentlich nicht braucht und die in die Kategorie “Stehrumsel” fallen, wie es meine Freundin Andrea einmal ausdrückte.

Außer diesen Stehrumseln bietet die Messe auch ein Bildungsprogramm an, an dem ich zum dritten Mal teilgenommen habe und vier Workshops zum Thema “Wider die Verschwendung” anbot.

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Einer dieser Workshops hieß “Guten Appetit – Ein Essen bei McD & Co” an. Da die meisten Schüler der Klassenstufen 5 bis 9 dachten, dass sie in den Genuss eines Essens in einem Fast-Food-Restaurant kommen, war dies der am häufigsten gewählte Workshop.

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Resteessen oder Reste essen

 

Heute morgen fuhr ich durch die Rehberge, vorbei am Nordostufer des Plötzensees.

Diese Uferseite wird zurzeit, natürlich aufgrund des warmen Wetters, intensivst genutzt. Menschen treffen sich dort am Abend, um sich von der schwülen Luft in der Stadt zu erholen.

Und, wie im letzten Artikel geschrieben, fühlt sich der Mensch nur wohl, wenn er viel Müll produziert. Am Uferweg stehen viele öffentliche Mülleimer, die auch wirklich genutzt werden. Heute morgen habe ich mir überlegt, ob ich nicht einmal alle Mülleimer fotografiere und einen Mülleimer exemplarisch untersuche.

Während ich so in meine Müll-Gedanken vertieft war, sah ich … Weiterlesen …

Erholung

Dieses Foto bekam ich gerade aus Kirgisistan mit dem folgenden Wortlaut:

Мусор после отдыхащих

Мусор после отдыхащих

Aufgenommen wurde das Foto am weltweit zweitgrößten Gebirgssee: am Issyk Kul, der weit im Osten von Kirgisistan liegt und von dem man einen wunderbaren Blick auf die Berge und Gletscher des Tian Shan hat.

Nun zur Übersetzung:

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Bequemlichkeit

Gestern war ich über die Forschungsbörse an einer Hamburger Grundschule für einen müll-archäologischen Workshop eingeladen. Müll-archäologische Workshops sind immer ergebnisoffen und ich selbst bin immer sehr gespannt, was wir in den Workshops so alles entdecken.

Diesmal gab es ein ganz besonderes Ergebnis, das ich hier noch ein wenig exemplarisch ausweiten möchte, um aufzuzeigen, dass Müll-Archäologie eine durchaus ernsthafte Wissenschaft ist, die in vielen Bereichen des menschlichen Lebens zur Anwendung kommen kann.

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Im Workshop beschäftigten wir uns mit dem Müllverhalten der Schüler auf dem Schulgelände. Bei meiner ersten Inspektion des Schulhofes war ich ein wenig ratlos, weil ich so gut wie keinen Müll entdecken konnte. Aber es kam anders!

Das Schulgelände konnte in zwei Bereiche eingeteilt werden: einen asphaltierten und einen begrünten Bereich. Geschätzt würde ich sagen, dass die Grünflächen, die den Schülern zum Spielen zur Verfügung stehen, den etwas größeren Teil des Schulgeländes darstellen.

Wir haben zehn Mülleimer auf dem Schulhof gezählt und festgestellt, dass alle Mülleimer im asphaltierten Bereich aufgestellt sind.

Dann haben wir den Müll im asphaltierten Bereich und den Müll auf den Grünflächen gesondert gesammelt.

Das Ergebnis hat mich umgehauen.

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Die Geschichte von der kleinen Wassertrinkerin

Mein Mann ist krank und musste, ob er wollte oder nicht, zum Arzt. Im Wartezimmer sass auch eine Frau mit ihrer Tochter (geschätzt 8 bis 10 Jahre).

Und da das Wartezimmer nicht umsonst Warte-Zimmer heißt, musste nicht nur mein Mann, sondern auch die Frau mit ihrem Kind so um die 2,5 Stunden warten.

Um die Wartezeiten zu verkürzen und damit die Patienten nicht vor Durst sterben, gibt es in vielen Wartezimmern Wasserspender, die seitlich mit einer Halterung für Trinkbecher aus Plastik ausgerüstet sind. In der Regel steht neben diesen überdimensionierten Wasserflaschen auch noch ein Mülleimer, so dass die Entsorgung des Plastikbechers ganz einfach zu handhaben ist.

Leider hat mir mein Mann die gleich folgende Geschichte nur erzählt und verschwendete aufgrund seines Leidens natürlich keinen Gedanken an Müllfotos, so dass dieser Artikel sehr bildlos ist – also stelle sich der geneigte Leser bitte vor seinem geistigen Auge die Wartezimmersituation mit dem Wasserspender, den Plastikbechern, dem Mülleimer und dem Mädchen mit ihrer Mutter und vielen anderen Patienten vor.

Hier nun die Geschichte:

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Una isola senza spazzatura

Ja, es gibt sie, die Insel ohne Müll. Sie ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer, gehört zu Italien und heißt Sardinien und hat mehr als zwei Berge!

Die Strände, Ortschaften und das Landesinnere sind troppo pulito, wie der Italiener sagen würde. Ans Meer gelangt man ohne angeschwemmte Müllbarriere und an den Stränden war kein Kleinstplastik zu finden. Sind die Strömungen im Mittelmeer so günstig, dass die Insel vor dem Müll der Deponie in Sidon (Libanon) verschont bleibt?

Gut, ich gebe es zu, es gibt auch ein wenig Müll, aber der findet sich vor allem in der Nähe von Küstenstädten, die ein Magnet für Touristen sind. Ob es die Touristen sind, die hier für den Müll verantwortlich sind, kann ich nicht beantworten.

Wie anscheinend überall in Italien sind auch auf Sardinien “Trennzeiten” angebrochen, wobei ich wiederum nicht weiß, was nach dem Einsammeln der verschiedenen Fraktionen damit geschieht.

Jeder Deutsche sollte sich vor seiner Italienreise aber mit den Farben der italienischen Sammeltonnen vertraut machen, denn gelb steht nicht für Plastik!

Da es nichts zum Thema Müll-Archäologie über Sardinien zu berichten gibt, denke ich, dass es mal Zeit wird, etwas über die reine Archäologie zu schreiben.

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Erdbeerzeit

In Anbetracht der Tatsache, dass ich meine eigenen Erdbeeren noch nicht ernten kann

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und mich ein Sonderverkaufsaufsteller im Supermarkt heißhungrig auf die roten Früchte machte, habe ich eine Packung gekauft.

Angeboten wurden die Erdbeeren in einer Plastikschale ohne Ummantelung:

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Räucherwerk

Rauchopfer gibt und gab es zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Auch in unserer gegenwärtigen Kultur ist die Sitte, Rauchopfer den Göttern darzubringen, weit verbreitet, wie sich überall in der Stadt nachweisen lässt.

Neben Plastiktüten (als Opfermacher) und Pappbechern (Trankopfer) gibt es einen dritten Gegenstand, der allgegenwärtig ist und der aus unserem urbanen Leben nicht mehr wegzudenken ist: der Glimmstängel.

Räucherwerk (5 von 12)

 

Müll-Archäologisch möchte ich heute nur einen Aspekt dieser Rauchopfer ein wenig näher untersuchen, auch wenn die Versuchung groß ist, eine religionswissenschaftliche Abhandlung darüber zu schreiben.

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Von Plastikbäumen und Papphelden

In der neuesten Ausgabe des Greenpeace Magazins (3.15) gibt es den Hinweis auf den portugiesischen Fotographen Eduardo Leal, der Bäume vorstellt, die nicht belaubt sind, sondern in denen sich Plastiktüten verfangen haben.

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Im Text heißt es dazu:

“Sie [die Plastiktüten] sind allgegenwärtig. An Stränden, auf dem Meeresboden, in der Arktis und sogar auf dem Mount Everest: Plastiktüten, das wohl am weitesten verbreitete Konsum-Accessoire der Welt.”

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Obsolete Nachhaltigkeit

Gestern war ich mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs und fand wieder einen einsam deponierten Pappbecher am Wegesrand.

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Kaum hatte ich die Kamera wieder weggepackt und wollte mich auf das Fahrrad schwingen, fiel mir eine C&A-Reklame ins Auge, die hoch angehängt war. Also wieder runter vom Fahrrad, Kamera ausgepackt und Foto gemacht.

 

 

Absolut unverständlich ist mir der Hinweis darauf, dass das Kleid aus “100 % nachhaltigerer Viskose” hergestellt sein soll. Man beachte bitte die Steigerung von “nachhaltig”!

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Der Reiz des Unerlaubten

Wer ist ihm nicht schon einmal erlegen, dem Reiz des Unerlaubten? Wer von uns bekam in seiner Kindheit nicht zu hören, dass man sein Bonbonpapier nicht auf die Straße wirft. Aber hat es geholfen? Verbote zu übertreten bereitet fast jedem Freude.

Reiz des Unerlaubten-33 Weiterlesen …

Geburtstagsgeschenke

Emissionshandel – Was ist das?

Emissionen

Emissionen

“Der Emissionshandel ist ein marktwirtschaftliches Instrument, mit dem das Klima geschützt werden soll. Das Prinzip ist denkbar einfach: Die Treibhausgas-Emissionen emissionshandelspflichtiger Anlagen werden auf eine Gesamtmenge – das sogenannte “Cap” – begrenzt und in Form handelbarer Rechte (Berechtigungen) ausgegeben. Wer die Luft mit Treibhausgasen belastet, benötigt hierzu Rechte. Je weniger Emissionen, desto wirtschaftlicher also für ein Unternehmen. Wer seine Treibhausgas-Emissionen reduziert, kann die entsprechend weniger benötigten Rechte verkaufen. Emissionshandel ist also der Handel mit Rechten zum Ausstoß von Treibhausgasen. Er gehört zu den sogenannten Kyoto-Mechanismen. Im Januar 2005 wurde der Emissionshandel in der Europäischen Union eingeführt. Das Kyoto-Protokoll erlaubt auch den internationalen Handel mit Treibhausgasen.” Quelle: BMUB

Schön gedacht, aber leider nicht durchdacht!

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Lockvogel

Ja, ich gestehe: Ich habe mir letzte Woche unterwegs einen Kaffee gekauft und hatte kein eigenes Gefäß dafür bei mir. Also habe ich mir einen Wegwerf-Pappbecher geben lassen.

Aber dies war kein einfacher Becher zum Wegwerfen, er war diente nämlich als Werbeträger, damit ich noch mehr kaufe.

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Jahresrückblick 2014

Was die anderen Medien können, kann das Blog auch.

Hier also ein zwölf-teiliger Müll-Rückblick auf das vergangene Jahr.

Life in Plastic is fantastic

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Zu einer Zeit, als es unter den Göttern des griechischen Pantheons noch ein großes Gerangel um die Vormachtstellung gab, schnitt Kronos seinem Vater Uranos das Gemächte ab und warf dieses ins Wasser; Blut und Samen vermischte sich mit dem Mittelmeer. Aus diesem Flüssigkeitengemisch wurde am Strand von Zypern die Göttin Aphrodite geboren, die auch landläufig als die “Schaumgeborene” bezeichnet wird. Aphrodite wurde die Göttin der Liebe und der Schönheit, ursprünglich war sie mit Entstehen und Wachsen, also der Fruchtbarkeit assoziert.

Zypern liegt weit im Osten des Mittelmeeres. Die Insel gehört geographisch zu Asien aber politisch zu Europa. Zypern leitet ihren Namen von dem lateinischen Wort für Kupfer “cuprum” ab. Kupfer ist ein Erz, das zur Bronzeherstellung benötigt wird und so war Zypern in der Bronzezeit ein vermutlich wichtiger Handelsort.

Östlich von Zypern befindet sich der Libanon. Dort lebte einst die phönizische Königstochter Europa und vergnügte sich am Strand von Sidon mit ihren Freunden, als der Götterbote Hermes mit einer Kuhherde vorbei kam. Unter den Tieren dieser Herde befand sich auch ein sehr friedlich aussehender weißer Stier, dem Europa ihr Vertrauen schenkte. Europa setzte sich auf den Rücken dieses Stieres, der darauf hin mit ihr nach Kreta schwamm, wo er sich in seine ursprünglich göttliche Gestalt zurückverwandelte und sich als Zeus zu erkennen gab. Die Verbindung zwischen Zeus und Europa blieb nicht folgenlos: es wurden drei Kinder geboren, darunter Minos der zukünftige König von Kreta.

Nun gibt es noch die Geschichte, dass Europa, nachdem Zeus sie wieder verlassen hatte, von Aphrodite geweisssagt wurde, dass nach ihr ein ganzer Erdteil, nämlich der, zu dem die Insel Kreta gehört, benannt werde.

So ist es ja auch gekommen und nicht nur Kreta gehört zu Europa und der Europäischen Union, sondern auch Zypern.

Was hat das alles mit der Müll-Archäologie zu tun?

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Vegane Schuhe

Die letzten drei Tage war ich auf der ShopImport-Messe, die seit diesem Jahr “Bazaar-Messe” heißt.

Auf dieser Messe kann man viele schöne Dinge kaufen, die man eigentlich nicht wirklich benötigt. Dazu gehören auch:

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Monopoly

Berlin ändert sich rasant, Häuser werden renoviert, Häuser werden abgerissen, Häuser werden gebaut und zwischendrin und zwischenzeitlich gibt es Brachflächen.

 

 

 

 

 

 

 

Eine solche Brachfläche war das Gelände der ehemaligen Knorr-Bremse Aktiengesellschaft, die 1905 gegründet wurde.

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Die Kamera ist mein Spaten

Ich werde häufig nach der Verbindung zwischen Müll und Archäologie gefragt. Die Antwort lautet, dass es egal ist, ob ich den Müll von vor 3000 Jahren oder von gestern “ausgrabe”, wenn es die Siedlungsarchäologie betrifft.

Müll auf einer türkischen Ausgrabung

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Traumjob

Vor zwei Wochen war ich zu Gast bei Radio Vita und habe über meinen Traumjob als Archäologin bzw. Müll-Archäologin berichtet.

Das Interview kann gehört werden:

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Mehr Schein als Sein

Heute musste ich in einer Angelegenheit, die mal ausnahmsweise nicht meine Liebe zum Müll betraf, erfahren, dass so manches, was uns suggeriert wird, nicht hält, was es verspricht. Da kam mir dann ein wunderschönes Werbeplakat der BSR in den Sinn, das ich Anfang der Woche in einem Bus der BVG gesehen habe:

EIMER IST IMMER FÜR MICH DA!

 Aber anscheinend sind 21.500 Servicekräfte im öffentlichen Berliner Stadtraum nicht genug:

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Made in China

Dass ich Besitzerin eines Café Togo bin, wissen ja die meisten, auch wenn ich in der letzten Zeit etwas nachlässig war, neue Besucher im Café vorzustellen.

Und Geschichten über Werbung hat es auch schon gegeben. Wie jeder weiß, gibt es Werbung im Briefkasten – auch wenn dieser mit einem “Nein Danke”-Aufkleber verziert ist – und im Internet, da heißt es dann in der Regel “SPAM”.

Am 27. Juli bekam ich die erste Werbe-Mail für Pappbecher via Netz aus China. Richtigerweise ging die Absenderin davon aus, dass ich kein Chinesisch kann und hat mir auf Deutsch und Englisch geschrieben.

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Ertappt!

Gemeinhin mische ich mich nicht in das Müll-Verhalten anderer Menschen ein, aber heute konnte ich mein Entsetzen nicht so richtig verbergen, als ich Ute besuchte. Lag doch auf dem Kühlschrank eine Packung Kaffeepads und dann auch noch im XL-Format.

In Utes Küche konnte ich keinen Automaten entdecken, den man benötigt, um mit Kaffeepads Kaffee zu kochen. Ich war sehr verwundert, da ich weiß, dass Ute ihren Kaffee ganz konservativ mit Filter und Filtertüte aufbrüht.

Wieso also diese Pads?

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VEB Suppina trifft Nivea oder Gesamtdeutscher Müll

Während eines Spaziergangs durch die Felder des brandenburgischen Havellandes schlug mein Archäologen- bzw. Müll-Archäologenherz hoch, es hopste sozusagen.

Kaum hatte ich den Spaziergang angetreten, stieß ich auf eine freigelegte Ackerfläche und was ich dort zu sehen bekam, erinnerte mich an meine eigenen Grabungen. Wie bei einer klassischen Ausgrabung war ein Teil des Oberbodens abgetragen und zur Seite geschoben worden und eine Vielzahl von Artefakten war ans Tageslicht gelangt.

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Gastgeschenke

Heute hat mich ein Gartenfreund darauf aufmerksam gemacht, dass mein Staudenbeet, das ich mit frischem Grasschnitt bedeckt habe, eine Geburtsstätte für Nacktschnecken sei. Was sollte ich dazu sagen? Versuche ich doch weitgehends naturnah meinen Garten zu bewirtschaften.

 

Mir fiel etwas ganz anderes bzw. jemand ganz anderes zu diesem Thema ein: Die Erfindung der Phosphatdüngung durch Justus von Liebig.

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Ganz umsonst und ohne Kleingedrucktes

Einladung zum Workshop

“Anthropozän – Müllzeit?”


 

 

 

 

 

 

Müll-Archäologie trifft Produktsemantik. Uns alle eint ein Thema. Das ist der Müll. Dabei gibt es vieles zu entdecken und zu verstehen, das quasi vor unseren Füssen liegt. Zu einem spannenden Workshop, mit hands-on experience laden wir alle interessierten Müllforscher und Kiezbewohner ein.

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… und läuft und läuft und läuft!

Mein erstes Auto war ein VW-Käfer Baujahr 1961. Er hatte 6 Volt, 34 PS, fuhr nicht schneller als 115 km/h, hatte ein großes Schiebedach, die Farbe hieß “Perlweiß L 87″ und den Schalter für das Fernlicht fand ich nach langem Suchen links neben dem Kupplungspedal: es war ein Fußschalter.

 

 

Der Käfer war ein Minimalist. Am Lenkrad gab es eine Hupe, einen Scheibenwischerhebel und irgendwo am Armaturenbrett befand sich auch noch ein Knopf zum Ziehen, um das Licht einzuschalten. Achja, irgendwo gab es da auch noch einen Regler für die Heizung, aber diese hat bei VW irgendwie selbst Jahre später nie richtig funktioniert. Ich erinnere mich an eine Dänemarkreise im Winter. Es war wirklich scheußlich kalt. Auf der Rückreise in der Nacht auf der Transitstrecke durch die DDR gefroren die Scheiben von innen, die Cola war ein einziger Eisblock und wir saßen zu dritt vollkommen vermummt im Auto. Da hat es auch nicht geholfen, Eisfrei von innen auf die Scheiben zu sprühen, diese blieben einfach vereist.

Seit gestern in aller Munde:

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Everyday

IS A RIDE THROUGH HISTORY!
 

 

Dieses wunderbare Graffiti, das sich vermutlich an irgendeiner Berliner Hauswand befindet, habe ich als Kühlschrankmagnet käuflich erworben, weil es so wunderbar das Motto der Müll-Archäologie darstellt.

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Coffee to sit

Ich lese sehr gerne alte Reiseberichte und dabei ist mir eine sehr schöne Beschreibung über das Kaffee trinken bei den Arabern in die Hände gefallen, die der schwäbische Orientforscher Julius Euting 1896 in seinem “Tagbuch einer Reise in Inner-Arabien” verfasst hat und die absolut nichts mit der modernen Art des Wegwerf-Kaffeegenusses zu tun hat.

 

Vor dem Weiterlesen bitte unbedingt eine Tasse Kaffee kochen.

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Do you know the difference …

between a trash can and a flower pot?

NO!

Und hier noch zwei zweckentfremdete Blumenkübel:

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Müllverbrennung

Vor ein paar Tagen bekam ich von Cereja aus Brasilien wieder ein Foto zum Thema Müllverbrennung:

 

Müllverbrennung – brasilianisch

 

Warum wurde hier Müll verbrannt? Cereja schreibt:

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… to go und kein Ende

 

Ausrangierte Kaffeebecher haben ja schon einen Ehrenplatz auf diesem Blog im “Café Togo”

Da “to go” anscheinend ein blühendes Geschäft ist, springen immer mehr Geschäfte auf diesen to-go-Zug auf und es gab ja auch schon den Beitrag “To go … aber wohin?“.

Nun habe ich ein paar neue “to-go Slogans” entdeckt:

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Kehrwoche

Wenn die Schwaben schon dabei sind, Preußens Hauptstadt zu erobern, so wurde es Zeit, mich auf eine kleine Forschungsreise in die schwäbische Hauptstadt zu begeben.

Ich kam sehr spät abends in einem kleinen ruhigen Stadtteil an und als ich die U-Bahn, die eigentlich eine Straßenbahn ist, verließ, wurde sofort mein müll-archäologischer Forschungsdrang befriedigt.

Ein Kleidercontainer, belagert von zivilisatorischen Artikeln, die nicht mehr gebraucht wurden.

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Bauer bauen auf Baustellen

Ja, bei dem Titel dieses Blogs kann man schon erahnen, was jetzt kommt.

Gestern erzählte mir eine Lehrerin, dass sie in ihrer Klasse mit den Schülern über verschiedene Berufe gesprochen habe. Darunter war auch der Beruf des Bauers.

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Die Christel von der Post oder Luftpost

Das Moabiter Pendant zur Weserstraße in Neukölln nennt sich Quitzowstraße.

Diese, nun zur fast verkehrsberuhigten Zone ernannte Straße, bin ich heute entlang geschlendert. Dabei fiel auf, dass die Moabiter anscheinend den “Eimer-Tag” gefeiert haben.
Eimer, wohin ich blickte:
 

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Opferstock versus Müll-Schrein

Gestern stand ich auf dem Ku-Damm in der Höhe des Europacenters und warte auf einen Bus. An der Bushaltestelle befand sich auch ein Mülleimer, der im Sprachgebrauch der BSR “Papierkorb” heißt.

Wie vermutlich saisonal bedingt (Silvester) war die untere Öffnung dieses Papierkorbes geöffnet worden und der Inhalt hatte sich auf dem Bürgersteig entleert.

 

Unschwer zu erkennen, dass in der Hauptsache Gegenstände für Speise- und Trankopfer in diesem Behältnis deponiert worden waren. Noch während ich an der Haltestelle stand,

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Ein Herz für Ratte, Fuchs und Waschbär

Dass Weihnachtsbäume auf die Straße gestellt werden, bevor die offiziellen Abholtermine der BSR bekannt gegeben werden, ist hinlänglich bekannt.

 

Hier hatte jemand ein Herz für Bäume. Vielleicht findet dieser kleine Weihnachtsbaum einen Abnehmer und somit vielleicht einen Platz im Garten.

Einen gans besonderen und sehr ungewöhnlichen weihnachtlichen Gegenstand hingegen fand ich heute auf der Straße:

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Die Nachhaltigkeit der Plastiktüte

In der letzten Woche war ich mit einem Plastiktüten-Projekt auf Anfrage des Deutsch-Kirgisischen-Kulturvereins auf der ShopImport-Messe im Bildungsprogramm dabei.

Ich hatte mir im Vorfeld so meine Gedanken gemacht, Plastiktüten aus aller Welt zusammengetragen, Info-Blätter ausgearbeitet, eine Fotoshow mit Plastiktüten aus aller Welt zusammengestellt und viele Alternativen gesammelt. Welche Möglichkeiten es gab, das ganze Material zu installieren bzw. vorzustellen, war mir im Vorfeld nicht bekannt.

Mit Hilfe von Christine, einer amerikanischen Textilgestalterin und zwei Garderobenständern war dann ganz schnell eine Plastiktüten-Installation aufgebaut, die mir doch wahrhaftig eine Besucherin abkaufen wollte.


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“Achtung!! Viele Splitter Drin”

Gestern war es nach langer Zeit endlich mal wieder soweit, ich musste nach Neukölln.

Am U-Bahnhof “Rathaus Neukölln” habe ich meinen Spaziergang begonnen. Ich ging durch die Erkstraße, überquerte die Sonnenallee und kam in die Wildenowstraße.

Was ich auf diesem kurzen Stück erlebte, ließ mich erstaunen: Wo war der ganze Müll geblieben? Für Neuköllner Verhältnisse war es extrem sauber, nur hier und da lag mal ein Pappbecher herum.

Aber dann, ich wußte es: die Weserstraße enttäuscht mich nie!

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Überlegungen zur Plastiktüte

Für die ShopImport-Messe, die wie jedes im November in Berlin stattfinden wird, bereite ich ein kleines Plastiktüten-Projekt vor. Da wurde es Zeit, dass ich mich ein wenig intensiver mit diesen Trage-Behältnissen auseinandersetze.

 

Was diese Frau wohl mit den Plastiktüten macht, wenn sie zu Hause angekommen ist?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe viele Freunde und Bekannte gefragt, wie sie es denn mit den Einkaufstüten aus Plastik halten. Fast alle betonten, dass sie die Tüten wieder verwenden, zumeist als Mülltüte.

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Potsdam – Ein Vorbild für Berlin?

In der letzten Woche erzählte mir ein guter Freund, ich werde ihn hier Oskar nennen, von seiner “Müll-Korrespondenz” mit der Stadt Potsdam und dem daraus resultierenden Ergebnis.

Am 12. Juni 2012 schrieb Oskar an den Oberbürgermeister von Potsdam:

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Schlagzeuger/in gesucht

Ausrangierte Fernseher gibt es ja genug in der Stadt, aber die Mattscheibe als “Kommunikationsträger” für Suchanzeigen zu benutzen, konnte ich bis heute noch nicht beobachten.

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Ein Sternbild zieht um

Vor zwei Wochen lernte ich in einem Café, als ich eine Blumenvase fotografierte, Auriga kennen.

Auriga war sehr erstaunt, dass ich einen ganz normalen Blumentopf fotografierte. Aber so “normal” war der Blumentopf bzw. die Blumenvase überhaupt nicht.

 

 

Einige Emails später schickte Auriga mir seine ersten Müllfotos und einen kleinen Text. Beides hat mir so gut gefallen, weshalb ich es hier der Öffentlichkeit kundtue.

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Wir haben nur eine Welt!

 

In der letzten Woche haben Sarah und ich ein müll-archäologisches Schulprojekt in einer Neuköllner Schule durchgeführt, das von der Stiftung Naturschutz Berlin finanziert wurde.

 

Dass mich das Thema “Müll” sehr interessiert, muss ich ja nicht noch beteuern, aber die Projektwoche mit einer 4. Klasse war auch für mich verblüffend.

 

Die Schüler:innen der 4. Klasse haben es geschafft, das Müllverhalten unserer Gesellschaft mit einfachen Worten auf den Punkt zu bringen, ohne dass sie sich vor dem Projekt jemals in irgendeiner Weise Gedanken über Müll gemacht hatten. Ich wünsche mir, dass ihre Erkenntnisse ein wenig vorhalten.

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Auf den Spuren zur BSR

Am Donnerstag der letzten Woche fuhr ich mit der S-Bahn vom Bahnhof Neukölln zum Bahnhof Tempelhof, um mich im Hauptquartier der BSR in der Ringbahnstraße mit Informationsmaterial für die VHS-Veranstaltung “Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit … Müllzeit?” einzudecken.

Ich traute meinen Augen nicht, was sich so alles entlang der S-Bahn-Böschung angesammelt hat und war der festen Ansicht, dass diese kurze Strecke einer genaueren Erkundung lohne.

Ende einer S-Bahnfahrt

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Weihnachten trifft Ostern

Vor sieben Wochen haben wir Weihnachten gefeiert und die meisten haben zu diesem Fest ihre Wohnung mit einem Weihnachtsbaum geschmückt.

Da es nicht üblich ist, dass Weihnachtsbäume bis Ostern in den Wohnungen verbleiben, bot auch dieses Jahr die BSR unter dem Slogan Tann go in jedem Berliner Bezirk zwei Abholtermine im Januar für die Jahresendzeitbäume an.

Anscheinend wurde das etwas missverstanden und aus Tann go wurde

 
                Tann to go
 



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Die Wiedergeburt vergangener Berufe

Heute morgen schaute ich aus dem Fenster und sah einen älteren Mann, bekleidet mit einer Warnweste, der einen Karren vor sich her schob. Bei genauer Betrachtung des Karrens konnte ich erkennen, dass auf dem Karren ein alter Stuhl, ein Fernseher und andere Dinge lagen. Der Mann war nicht von der BSR!

Leider bin ich nicht nach unten gelaufen und habe ein Foto gemacht. Deshalb hier das Foto eines Lumpensammlers um 1920, der sich mit seiner Frau zur Arbeit begibt.

 

 

Fotonachweis: Bundesarchiv, Bild 102-08773 / CC-BY-SA

Der von mir beobachtete Mann war eindeutig ein Schrottsammler. Ein Beruf, von dem ich dachte, er sei ausgestorben.

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“Das Müll-Projekt macht Spaß, aber …”

…,  es ist ganz traurig, dass so viel Müll weggeschmissen wird.”

Diese Aussage traf Mary aus der Klasse 2b der St. Paulus-Schule in Berlin-Moabit, als ihre Lehrerin sie fragte, wie den Schülern denn der Müll-Workshop gefällt.

 

Hier Maffis Müllbericht.

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W-orld W-ide W-aste

Vorgestern bekam ich gleich zwei “Müll-Mails”:

ASt schickte mir Bilder aus China und Cereja nicht nur Bilder, sondern auch eine Müll-Geschichte aus Brasilien.

Hier zunächst kommentarlos die Bilder aus China, die für sich selbst sprechen:


 

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Müll-Archäologie

Das Jahr fängt ja müll-archäologisch richtig gut an. Heute titelte die B.Z.:

Das nenne ich im  wahrsten Sinne des Wortes: MÜLL-ARCHÄOLOGIE!

Dazu William Rathje:

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Alle guten Geister

 

Jahrein, jahraus, auf allen Kontinenten wird das neue Jahr mit einem Feuerwerk begrüßt, um böse Geister zu vertreiben.

Das war nicht immer so. Unsere Vorfahren behalfen sich mit Rasseln, Topfdeckeln und anderen Lärm erzeugenden Gerätschaften, um die bösen Geister zu vertreiben.

Einher geht dieses Brauchtum mit vielen feucht-fröhlichen Festen und wir Berliner können uns rühmen, Europas größte Silvesterparty am Brandenburger Tor gefeiert zu haben.

Diese Party ging mit einigen, vielleicht seltsam anmutenden, Ritualen vor sich.

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Worldwide Waste – Der Plastikmüll und das Meer

Kurz vor Weihnachten möchte ich gerne auf eine Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg aufmerksam machen. Dort kann man sich bis zum 31. März 2013  über den Plastikmüll im Meer informieren.

Und dann gibt es noch eine Info:

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Die dunkle Seite des Mondes

Als großer Fan von Sternzeit auf Deutschlandfunk lauschte ich der gestrigen Sendung “Ein Riesensprung für einen Müllsack” mit ganz besonderem Interesse.

 

 

Wer weiß schon, dass Neil Armstrong (Friede seiner Asche im Atlantik), bevor er am 21. Juli 1969 seinen Fuß auf die Mondoberfläche setzte,

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Überraschung?

Am heutigen Nikolaustag wird sicher so mancher eine Überraschung erlebt haben, sei es in Form von Süssigkeiten oder Ruten.

Vielleicht hatte der eine oder andere ja auch ein Überraschungs-Ei in seinem Schuh oder Stiefel.

Ü-Eier kann man auch im Bioladen kaufen, dort heißen sie “ponchito bio”, haben ein FairTrade- und ein EU-Biozertifikat-Zeichen. Auf der Seite von commercioalternativo wird versprochen, dass “Ponchito ein Ei für Kinder aller Alterstufen ist und das erste und einzige Ei auf der ganzen Welt ist, dass vollständig aus biologischen Rohstoffen des fairen Handels hergestellt wird. Die Überraschungen hören nicht auf …”

Ich mache also den Test!

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Prêt-à-situer

Neue Müll-Trends werfen ihre Schatten voraus.
Gestern entsorgte man Pappbecher

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Consumere

Würde man mich fragen, worüber ich mich in der letzten Zeit geärgert habe, dann wäre meine Antwort: die Ankündigung für den HELDENMARKT, der am letzten Wochenende stattgefunden hat.

Messe für nachhaltigen Konsum – Shoppen für Weltverbesserer!

Wie kann Konsum nachhaltig sein?

Und mal wieder werfe ich einen Blick in ein Wörterbuch – diesmal ist es Latein<->Deutsch.

Consumere = “gebrauchen – verbrauchen – verwenden – aufbrauchen – verprassen – verzehren – vernichten – wegraffen” Weiterlesen …

Alles Müll oder Was?

Unter diesem Titel erschien gerade

“Forscher – Das Magazin für Neugierige”.

Dieses Magazin wendet sich an neugierige Kinder, die alles von “A” wie Abfall bis “Z” wie Zauberei erfahren wollen und auf Seite 7 gibt es vielleicht für einige eine kleine Überraschung.

Einen Blick in die Ausgabe kann man werfen, wenn man hier KLICKT

 

 

 

 

 

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To-go-Pfand

Als ich gestern die Schlagzeile “Gegen Pappbecher-Müll: Senat prüft Abgabe auf Verpackungen” der Berliner Morgenpost sah, war ich kurzfristig der Ansicht, dass mein Artikel über den Walk of Waste Früchte getragen hat. Dies ist sicher ein Trugschluss, denn der Senat wird sich ja wohl nicht erst seit vorletzter Woche mit dem Thema Verpackungsmüll im öffentlichen Stadtraum beschäftigen.

 

 

Wie die Morgenpost schreibt, ist eine Sonderabgabe für die Reinigungskosten auf To-Go-Verpackungen angedacht, die direkt an die Reinigungsdienste weitergeleitet wird.

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Männerarbeit

 

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To-Go-Müll und wohin damit

Der Walk of waste war gestern natürlich der absolute Müllhit, aber bereits auf dem Weg dahin gab es to-go-Müll zu entdecken und deren zum Teil wunderliche Entsorgung.

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Wow – Walk of waste

Nun weiß ich die Frage aus dem letzten Artikel “To go … aber wohin?” kommentarlos zu beantworten.

Das schöne Herbstwetter und der heutige verkaufsoffene Sonntag werden wohl ihren Teil dazu beigetragen haben, dass sich der westliche Abschluss des Tilla-Durieux-Platzes am Potsdamer Platz nun Walk of waste nennen darf.

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To go … aber wohin?

Schon lange frage ich mich, wie “to go” zu übersetzen ist. Also habe ich mal in einigen Wörterbüchern nachgesehen.

Eigentlich bin ich immer davon ausgegangen, dass es sich bei “to go” um einen Infinitiv handelt, da sich im Englischen der Infinitiv aus der Grundform des Verbs und dem Wort “to” zusammensetzt. Die Übersetzung würde dann “zu gehen” lauten. Diese Übersetzung erscheint auch, wenn man “to go” online übersetzen lässt. Aber irgendwie hört es sich schon blöd an, wenn man sagen würde: “Kaffee zu gehen”.

Also habe ich noch in online-Wörterbüchern nachgesehen. Bei dict.cc finde ich “sth. to go” mit dem Übersetzungsvorschlag “etw. für unterwegs” und unter der Rubrik “Adjektive/Adverbien bei dict.leo steht die Übersetzung “zum Mitnehmen”. Bei einer umgekehrten Suche, also Deutsch <-> Englisch, erhalte ich für “zum Mitnehmen” den Vorschlag “take away” – eine Bezeichnung, die auch immer wieder im Ausland für die Möglichkeit, Speisen und Getränke mitnehmen zu können, sprich, sie nicht im Restaurant zu verzehren, zu finden ist.

Meine Frage lautet also, was verstehen wir Deutschen unter “to go”?

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Nicht rauchen – Nichts wegwerfen

war die erste kirgisische Müll-Botschaft, die ich nach zwei Stunden in einem Restaurant sah, in welchem ich mein erstes kirgisisches Frühstück einnahm.

Ich war gespannt, wie müllig Kirigistan ist und um es gleich vorweg zu nehmen, Kirgistan ist bei weitem nicht so vermüllt wie andere zentralasiatische Staaten.

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Grüße aus Kirgisistan


Frei übersetzt:

Bringen Sie Ihren Kindern gute Manieren bei

und

Internet gegen Verschmutzung – und Sie?

Flaschensammeln gibt es in Bishkek auch:

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Müll-Archäologie für die Zukunft

Sowohl SPIEGEL als auch Tagesspiegel haben in den letzten Tagen über Archäologen berichtet, die in einem Forschungsprojekt der Frage nachgehen wollen, wie zukünftige Generationen vor den Endlagern radioaktiven Mülls zu warnen seien.

Die Ideen reichen von der Initiierung eines Kultes im Umfeld der Endlager à la Stonehenge bis hin zu genmanipulierten Katzen, deren Fell bei erhöhter Radioaktiviät zu strahlen beginnt.

Die Fragen zu diesem Thema sind mannigfaltig.

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Müll-Archäologische Schulprojekte

Wer mich kennt, weiß wie viel Spaß ich an dem facettenreichen Thema MÜLL habe.

Mittlerweile habe ich Kontakt zu Menschen in Italien und Schweden, die sich auf ihre Art ebenfalls mit dem Thema Müll in ihrem Lebensumfeld beschäftigen. Gestern bekam ich sogar den Hinweis auf Müllbilder eines iranischen Fotografen zugeschickt.

Aber die Devise lautet:
Think global – Act local!
 

Aus diesem Grund habe ich bei der Stiftung Naturschutz Berlin einen Förderantrag gestellt, um mit SchülerInnen zweitägige Müll-Archäologische Projekttage durchzuführen.

Zu meiner Überraschung und großen Freude wurde meinem Antrag stattgegeben.

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Hinter Gittern

Gitter sind Gegenstände, die eine Abgrenzung bewirken sollen:

Straftäter werden in Gefängnissen mit vergittertern Fenstern weggesperrt, Zäune und hohe Gitter werden zur Vorsorge um Haus und Garten errichtet, Baustellen werden durch entsprechende Zäune gesichert.

Gitter geben uns Sicherheit, sie beschützen uns!

Als ob die Gitter wüssten, dass sie eine Schutzfunktion erfüllen, haben sie eine magnetisch zu nennende Anziehungskraft auf Müll entwickelt.

Es scheint fast so, als würden Gitter jeder Art danach lechzen, sich mit Müll zu schmücken. Gitter sind die guten Geister, die sich unseres Abfalls annehmen und uns vor der Entsorgung schützen.

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Fußball-Europameisterschaft 2012

Keine Angst, mich hat das Fußballfieber nicht gepackt!

Die 1. Halbzeit des 1. deutschen Spiels während der Europameisterschaft 2012 war noch nicht beendet, da hatte Max (Name erfunden) schon sein Tagewerk beendet.

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Urlaubsfotos

Noch eine Woche und die Berliner Schüler bekommen ihre lang ersehnten Sommerferien. Damit beginnt auch die Reisezeit. Viele werden ihre Ferien im Ausland verbringen und da es nicht nur Müll in Berlin gibt, würde ich mich freuen, wenn ich im August eine kleine internationale Müll-Ausstellung hier eröffnen könnte. Dazu brauche ich natürlich Hilfe.

 

Macht Müll-Fotos am Urlaubsort und schickt sie mir.

Schreibt euer schönstes Urlaubs-Müll-Erlebnis.

Hier einige Beispiele:

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Berlin trainiert für Müllympia

Einer immer größeren Beliebtheit sportlicher Betätigung erfreuen sich die Berliner Straßenbeleuchtungen.

Nachdem Neukölln im Januar die Disziplin “Wir werfen einen Fahrradreifen über eine Straßenlaterne” eingeführt hat, lässt sich Berlin-Mitte auch nicht lumpen und geht mit der Sportart “Wir zerschmettern eine Laterne” an den Start.

Ziel dieser sportlichen Übung ist es, das Laternenglas zu zertrümmern, ohne dass die Flasche dabei Schaden nimmt und auf der Lampenbasis liegen bleibt.

 

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Saturday Night Mob

Nachdem ich eine etwas längere Müll-Pause eingelegt habe, die ich nicht faulenzend auf dem Sofa verbracht habe,

 

Ich sitze nicht auf dem Sofa!

 

melde ich mich jetzt in eigener Sache zurück.
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Wahres Leben – 4

Auch wenn es den Anschein hat, dies ist kein Aprilscherz!
Weil mir der Gedanke der 100-km-Diät gefällt, kaufe ich vorwiegend regionale Produkte. Bei EDEKA in Moabit ist dies auch in einem Supermarkt möglich.

Manche dieser Produkte werden in Pfand-Behältern verkauft, wie zum Beispiel die Molke.

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Wie man sich bettet, so liegt man

Oder: was New York kann, kann Berlin schon lange!

Bereits im letzten Jahr veröffentlichte die koreanische Fotografin Hee Jin Kang unter dem Titel “No sleep” Matratzen im New Yorker Stadtbild.

Auch in Berlin lassen sich eine Unmenge von verlassenen Matratzen im Stadtbild finden.

Hier einige Berliner Beispiele:



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Saubere Stadt

Liebe Silvia,

herzlichen Dank für das Bild.

 

Saubere Stadt

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Sprachwandel

Hier eine kleine Geschichte, die mir so gut gefallen hat, dass ich sie gerne zu allgemeiner Kenntnis geben möchte.

Während eines Telefonates berichtete mir eine Freundin von einem Erlebnis als Lesepatin in einer Kreuzberger Stadtbücherei.

Sie hatte mit den Kindern das Märchen vom “Rumpelstilzchen” gelesen, in dem die schöne Müllerstochter vorkommt.

Als die Kinder gefragt wurden, ob sie denn wüssten, was eine “Müllerstochter” sei, bekam meine Freundin die Antwort, dies sei die Tochter eines “Müllarbeiters”.

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Wahres Leben – 3

Vor einiger Zeit habe ich den Bericht eines Verkaufspsychologen gesehen, der ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert hat.

Dabei erwähnte er, dass in Supermärkten ganz häufig Obst oder Gemüse der gleichen Sorte und vom gleichen Hersteller sowohl verpackt als auch unverpackt nebeneinander liegen. Er wies darauf hin, dass, obwohl es sich um 100% der gleichen Sorte, die unverpackte Ware immer teurer ist als die verpackte.

WARUM das so ist, erklärte er auch: wir Konsumenten gehen nämlich davon aus, dass unverpackte Ware “frischer” sei, was natürlich in so einem Fall absoluter Unfug ist.

Seit ich diesen Beitrag gesehen habe, habe ich im Supermarkt meine Augen offen gehalten und heute war es endlich so weit: KIWIS

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Entsorgungstaktik

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Trendstadt Berlin

Der Fahrrad-Trend
Bekannt ist ja schon seit langem, dass Fahrradkörbe als Abfallkörbe genutzt werden.

Der neueste Trend geht dazu über, auch die Gepäckträger fremder Fahrräder als Mülleimer zu benutzen.


 
Der Pfandflaschen-Trend
Mit wachsender Begeisterung werden Pfandflaschen an allen möglichen und unmöglichen Stellen in der Stadt abgestellt, damit sie eingesammelt und zu Geld gemacht werden können. Mittlerweile gibt es auch eine Initiative, die sich “Pfand gehört daneben” nennt und die dazu aufruft, die Pfandflaschen unterhalb der öffentlichen Mülleimer zu deponieren. Die Idee an … Weiterlesen …

Der Müllkasten in der Klopstockstraße – Eine

übriggebliebene Grundstücksecke
Beim Bau der Stadtbahn, also vor vielen, vielen Jahren, ist an der Ecke der Klopstock- und Flensburger Straße eine sogenannte Baumaske übriggeblieben, d.h. der Besitzer des Grundstückes Klopstockstr. 25, ein Rittergutsbesitzer, behielt die Spitze des Geländes an der Ecke der beiden Straßen, weil sie für den Bahnbau nicht gebraucht wurde.

Dieses Gelände erfreut sich nun des anmutigen Namens “Der Müllkasten an der Klopstockstraße”. Im Mai 1924 ersuchte das Bezirksamt Tiergarten die Baupolizei, für die Instandsetzung des Geländes zu sorgen, weil es zur Ablagerung von allerhand Unrat benutzt wurde. Dem Grundstücksbesitzer ging auch eine polizeiliche Verfügung zu, den “Vorgarten” ordnungsgemäß anzulegen. … Weiterlesen …

Sinn des Lebens

Um es gleich vorweg zu sagen, dies ist kein philosophischer Beitrag, auch wenn der Titel dies suggeriert.

In diesem Beitrag soll das kurze Leben einer Papiertüte vorgestellt werden, deren Lebenserwartung deutlich unter der von Ephemeroptera (Eintagsfliege) liegt.

Mit einer kleinen Kaffeepause unterbreche ich meine Literaturrecherchen in der Bibliothek. Es gibt einen Cappuccino und einen Apfel-Zimt-Muffin.

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Müll-Exkursion

Wer wissen will, was mit dem unsortierten Müll aus der Resttonne passiert, ist herzlich zu einer Müll-Exkursion zum Zweckverband Abfallbehandlung Nuthe-Spree eingeladen.

Dort werden wir unter fachkundiger Führung nicht nur in die Geheimnisse der Abfallentsorgung eingeführt, sondern können auch Fragen über das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz und dessen Folgen für jeden einzelnen von uns erörtern.

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Andere Länder – Andere Sitten

Der Müllbaum

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Eingewickelt

to wrap = einpacken, einwickeln, umhüllen, verpacken …
Wer mag sie nicht, die dünn gerollten, manchmal gummiartigen Fladen, die sich mit allerlei Köstlichkeiten füllen lassen, aber deren Verspeisung sich im to-go-Modus etwas schwierig gestaltet.

Aber die Händler haben ein Herz für die Kunden und sorgen deshalb vor:

Eingewickelt 1

Die essbare Wickelverpackung.

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Wahres Leben – 2

Heute wollte ich eine Bananenschale fotografieren, die ein netter Mitbürger in einen angeketteten Blumentopf zur Entsorgung geworfen hat. Doch bevor ich meine kleine Kamera gezückt hatte, nahm eine Frau die Bananenschale aus dem Blumentopf und warf sie auf die Straße. Sie erklärte mir, dass sie Erzieherin in dem Kinderladen sei, vor dessen Tür der Blumentopf stehe und sie es überhaupt nicht lustig findet, wenn der Blumentopf zum Mülleimer umfunktioniert wird. Recht hat sie.

Allerdings finde ich ihre Art der Problembewältigung nicht richtig.

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