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Zu verschenken II.

Schon der letzte Beitrag beschäftigte sich mit dem Thema „zu verschenken“.

Nun gibt es heute noch eine kleine Geschichte zu diesem Thema. Alle die daran Interesse haben, können es sich ja schon einmal bequem machen:

 

04-2016-0611

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Schuh-e to go

Eigentlich wollte ich den heutigen Artikel am 6. Dezember veröffentlichen, ist doch mein heutiges müll-archäologisches Objekt eng mit dem Nikolaustag in Deutschland verknüpft: dem Schuh oder besser gesagt, den Schuhen.

Schuh anziehen-1812

Schuhe sind in Märchen bevorzugte Accessoires. Neben den gesammelten Märchen der Gebrüder Grimm, in denen ein gestiefelter Kater durch die Welt wandelt und sich Mädchen die Füsse oder Zehen abhacken, damit sie in Schuhe passen, widmete Hans Christian Andersen roten Schuhen ein Märchen und Dorothy erlaubten die roten Schuhe der bösen Hexe des Westens wieder nach Kansas zurückzukehren.

Seit Menschengedenken begleiten Schuhe den Menschen durch die Weltgeschichte. Einen sensationellen Fund machten Archäologen in Armenien, als sie einen Schuh ausgruben, der in das Jahr 3.500 vor der Zeitrechnung datiert und auch der allen wohl bekannte Ötzi trug 250 Jahre später mit Heu gefüllte Schuhe auf seinem Weg in die Ötztaler Alpen.

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VEB Suppina trifft Nivea oder Gesamtdeutscher Müll

Während eines Spaziergangs durch die Felder des brandenburgischen Havellandes schlug mein Archäologen- bzw. Müll-Archäologenherz hoch, es hopste sozusagen.

Kaum hatte ich den Spaziergang angetreten, stieß ich auf eine freigelegte Ackerfläche und was ich dort zu sehen bekam, erinnerte mich an meine eigenen Grabungen. Wie bei einer klassischen Ausgrabung war ein Teil des Oberbodens abgetragen und zur Seite geschoben worden und eine Vielzahl von Artefakten war ans Tageslicht gelangt.

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Schlagzeuger/in gesucht

Ausrangierte Fernseher gibt es ja genug in der Stadt, aber die Mattscheibe als „Kommunikationsträger“ für Suchanzeigen zu benutzen, konnte ich bis heute noch nicht beobachten.

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Auf den Spuren zur BSR

Am Donnerstag der letzten Woche fuhr ich mit der S-Bahn vom Bahnhof Neukölln zum Bahnhof Tempelhof, um mich im Hauptquartier der BSR in der Ringbahnstraße mit Informationsmaterial für die VHS-Veranstaltung „Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit … Müllzeit?“ einzudecken.

Ich traute meinen Augen nicht, was sich so alles entlang der S-Bahn-Böschung angesammelt hat und war der festen Ansicht, dass diese kurze Strecke einer genaueren Erkundung lohne.

Ende einer S-Bahnfahrt

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W-orld W-ide W-aste

Vorgestern bekam ich gleich zwei „Müll-Mails“:

ASt schickte mir Bilder aus China und Cereja nicht nur Bilder, sondern auch eine Müll-Geschichte aus Brasilien.

Hier zunächst kommentarlos die Bilder aus China, die für sich selbst sprechen:


 

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Müll-Archäologie

Das Jahr fängt ja müll-archäologisch richtig gut an. Heute titelte die B.Z.:

Das nenne ich im  wahrsten Sinne des Wortes: MÜLL-ARCHÄOLOGIE!

Dazu William Rathje:

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Wie man sich bettet, so liegt man

Oder: was New York kann, kann Berlin schon lange!

Bereits im letzten Jahr veröffentlichte die koreanische Fotografin Hee Jin Kang unter dem Titel „No sleep“ Matratzen im New Yorker Stadtbild.

Auch in Berlin lassen sich eine Unmenge von verlassenen Matratzen im Stadtbild finden.

Hier einige Berliner Beispiele:



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Saubere Stadt

Liebe Silvia,

herzlichen Dank für das Bild.

 

Saubere Stadt

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Entsorgungstaktik

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Andere Länder – Andere Sitten

Der Müllbaum

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28. Januar 2012 – Sammlerstücke

In der letzten Zeit wurde ich ganz häufig gefragt, ob meine Fotos inszeniert seien. Dem möchte ich an dieser Stelle nochmals deutlich widersprechen. Keines meiner Fotos ist gestellt. Dies ist auch überhaupt nicht nötig, da die Phantasie der Berliner im Hinblick auf die Entsorgung des Mülls grenzenlos ist.

Deshalb gibt es heute mal zwei Bilder, die mir zugeschickt wurden.

Das 1. Foto stammt von Helmut, der wöchentlich seine Enkeltochter zum Reitunterricht in den Grunewald begleitet und die Reitstunde dann zum Spazierengehen im Wald nutzt.

Da sage noch einmal jemand, dass es nur die Innenstadtbezirke wie zum Beispiel Neukölln und Wedding sind, in denen die Menschen angeblich nicht wissen, wie man Abfälle richtig entsorgt. Aber dazu gab es ja hier schon einen Artikel.

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19. Januar 2011 – Vodoo?

Ob Kunst oder der Versuch, Vodoo im Berliner Straßenbild zu installieren, ich weiß es nicht.

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18. Januar 2012 – Akrobatik?

Kann mir jemand erklären, wie der Fahrradreifen um den Laternenpfahl kommt?

Ich habe es nachgeprüft, der Reifen ist nirgendwo durchgetrennt. Diese Situation ist umso erstaunlicher, als dass der Laternenpfahl

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„Ach Tannenbaum, ach Tannenbaum, …

Der Weihnachtsbaum, der stehende, geschmückte Lichterbaum als Mittelpunkt des häuslichen Kinderfestes Weihnacht ist eine besondere Form des uralten, weitverbreiteten Wintermaien. Diese besondere Form ist seit dem Jahre 1600 ca. im Elsaß urkundlich belegt, ist eine deutsche städtische Sitte, die sich wahrscheinlich vom Elsaß aus allmählich über Deutschland, im Laufe des 18. und vor allem 19. Jh. über den skandinavischen Norden und seit der 2. Hälfte des 19. Jh. über die ganze Welt verbreitet hat. … Den späten Jahreszahlen 1815, 1830, z. B., die für das erste Auftreten des Weihnachtsbaumes in Danzig angegeben wurden, steht die Nachricht entgegen, daß man 1698 fruchtbehangene Bäume auf dem Christmarkt in Danzig kaufen konnte. (Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, Bd. 9, Nachträge, S.903)

Ein wesentliches Kennzeichen des Weihnachtsbaumes sind die Lichter. Neben fruchtbehangenen Bäumen sind auch Weihnachtsbäume verbürgt, die mit Flitter, Gold, Papierblumen, Oblaten, Kuchen, Eiern (sic!) geschmückt wurden.

Bisher allerdings unbekannt sind Weihnachtsbäume, die mit Müll, Schrott und wertlos gewordenen Dingen behangen werden.

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Herbstblätter oder Literatur to go

Dass Bäume im Herbst ihre Blätter abwerfen, weiß jeder. Warum aber auch Buchblätter abgeworfen werden, ist nicht so ganz verständlich. Oder war da ein Protagonist am Werk, der Literatur to go einführen wollte?

Eigentlich eine nette Idee, so kann man sich selbst auf tristen Wegen noch bilden oder unterhalten.

 
Preisrätsel
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4. November 2011 – Workaround + Turnaround

Dass die Berliner Straßen seit Jahren nur notdürftig repariert werden, ist ja allgemein bekannt. Dass sich dieses Phänomen nun auch auf die Stadtreinigung ausweitet, ist neu.

Failure - 3. November 2011

Workaround - 4. November 2011

Der Müll wurde entsorgt und der Mülleimer geschlossen – auch eine Möglichkeit der Reparatur. Dies hat aber einen Hundebesitzer nicht davon abgehalten, das Geschäft seines Lieblings fein säuberlich unter dem geschlossenen Müllbehälter auf einem Papiertaschentuch zu entsorgen.

Nicht nur der Hundebesitzer hat sich fast richtig verhalten, auch die Reparatur des Mülleimers ist leider nur fast richtig. Sinnvoll wäre die folgende Variante gewesen:

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15. Oktober 2011 – Put(te)litzbrücke, Berlin-Moabit

Putte

Putte

„Bei IKEA soll niemand hungrig nach Hause gehen!“

Diesem Aufruf des unmöglichen Möbelhauses aus Schweden scheinen viele Kunden Folge zu leisten.

Anreise

Fährt man mit dem Bus M 46 zu IKEA-Tempelhof am Sachsendamm und steigt an der Haltestelle Reichartstraße aus, so richtet sich der Blick schnell auf ein blau-gelbes Banner mit der Aufschrift: „Kurzer Fußweg zu IKEA“

Kurzer Fußweg zu IKEA Weiterlesen …

Berliner Flaschen – Teil 2

Nicht nur der Mensch ist nicht gern alleine …


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Berliner Flaschen – Teil 1

Gestern veranstaltete glas + bild einen facettenreichen Müll-Abend.

Während der Veranstaltung präsentierte Cristian Loaiza sein neuestes Buch „Alcohol“.

Jeder wird sich nun fragen, was ein solches Buch mit Müll zu tun hat. Die Antwort ist sehr einfach: das Buch ist in Flaschen publiziert!

Jede der 45 Buchseiten steckt zusammengerollt in einem leeren Flachmann, der auf Berliner Straßen, Parks … eingesammelt wurde. Wer ein solches Flaschen-Buch erwerben möchte, kann Kontakt über milena berlin aufnehmen, allerdings sollte man vor dem Kauf des Buches beachten, dass es ein wenig mehr Platz im Regal benötigt als ein herkömmliches … Weiterlesen …

19. August 2011 – Schillerpromenade, Neukölln

Eigentlich fehlt hier nur noch die Spülung und der ganze Dreck wäre weg!

 

5. August 2011 – Schirmherrinnen

Nachdem der Juli viele kaputte und weggeworfene Regenschirme im Stadtbild hinterlassen hat, wurde meine Aufmerksamkeit heute gleich auf zwei interessante Schirmherrinnen gelenkt. Beide zeigen, dass man Regenschirme nicht wegwerfen muss, wenn diese Sturm und Regen nicht Stand gehalten haben.

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1. August 2011, Der Juliregen und seine Relikte

Unter dem Pflaster, ja da liegt …

nicht nur der Strand, sondern auch allerlei kleinere und größere Schätze.

Ein Blick auf den Aushub einer Baugrube lohnt sich immer.

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3. Juli 2011 – Großstadtaltäre

Do ut des – Ich gebe, damit du gibst.

Ein häufig zu beobachtendes Phänomen der Großstadt ist das exponierte Abstellen von Dingen. Für diese rituelle Handlung werden graue, freistehende Kästen am Straßenrand genutzt, die eine Höhe von ca. 1,50 m, eine ebensolche Breite und eine Tiefe von vielleicht 0,50 m aufweisen. Diese grauen Kästen haben ein oder zwei Türen, die immer verschlossen sind. Es ist anzunehmen, dass diese Türen als eine entwickelte Art der Ikonostasen zu verstehen sind, welche die profane von der spirtuellen Welt trennt, weshalb sie auch häufig mit amorphen Bildern verziert oder großflächig beklebt sind. Es … Weiterlesen …

22. Juni 2011, Gustav-Heinemann-Brücke, Berlin-Mitte

Eines meiner Lieblingsobjekte ist der Behälter für die Flyer der Reederei Riedel an der Gustav-Heinemann-Brücke gegenüber vom Hauptbahnhof. In den seltesten Fällen enthält er die Gegenstände seiner Bestimmung.

13. Juni 2011 – Neuköllner Bär, Weserstraße


7. Juni 2011 – Berlin-Moabit, Lübecker Straße