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Schön

soll Berlin-Neukölln werden und seinen Status als Schmuddel-Bezirk verlieren, weshalb man sich dort so einige Aktionen und Gegenstände einfallen lässt, die für mehr Sauberkeit im Bezirk sorgen sollen. Auf einen dieser Gegenstände bin ich gestern gestoßen:

 

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Unterwegs

Planten unsere Eltern- und Großelterngenerationen einen Ausflug, dann wurde schon Tage vorher überlegt, was zum Essen und zum Trinken mitgenommen werden sollte. Klassisch würde ich mal annehmen, dass es sich dabei um Kartoffelsalat mit Würstchen, Brötchen und Thermoskannen mit Tee oder Kaffee handelte – die Flasche Bier natürlich nicht zu vergessen.

1924 präsentierte Zille seine Wandervögel:

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Stuhl-Gang

Bei einem Gang durch die Stadt in der letzten Woche begegnete mir nicht nur ein Stuhl, nein, gleich mehrere einzelne Stühle kreuzten meinen Weg.

Zu Verschenken-1

Natürlich waren alle Stühle zu verschenken. Bei dem obigen Stuhl gefiel mir die Positionierung besonders gut:

Dort wo schon eine Sitzgelegenheit vorhanden ist, wird noch eine zweite geschaffen, damit der Geschenkartikel gut zur Geltung kommt.

 

Ein anderer Stuhl, vor einer Hauswand und umrahmt von anderem Hausrat, lud zum Verweilen ein, unter der Voraussetzung, dass es nicht regnet.

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Die Folge einer Mülltrennung

Wie in jedem Haushalt, so zerbrach auch bei mir ein Trinkglas. Der schon mehrfach erwähnte Gatte, vollkommen unwissend in Bezug auf Mülltrennung, fragte, in welche Tonne denn nun dieser Abfall gehöre.

Wie es meine Leidenschaft zum menschlichen Müllverhalten nun so mit sich bringt, wusste ich natürlich, dass ein Glas zum Trinken nicht in die Glastonne, sondern in den Restmüll, sprich in die schwarze Tonne, gehört.

Folgen einer Mülltrennung (2 von 5)

Dort ist unser zerbrochenes Wasserglas auch letztendlich gelandet, denn irgendwann war der häusliche Restmülleimer voll …

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Strohmann gesucht

Seit einiger Zeit bin ich die stolze Besitzerin von ungefähr 50 Kubikmeter Stroh.

 

Wie unschwer an den Bildern zu erkennen, lagert dieses Stroh seit mindestens 40 Jahren im Dach eines alten Stalles und ruiniert so langsam aber sicher den Dachstuhl. Deshalb muss es entsorgt werden. Hat schon einmal jemand versucht, 50 Kubikmeter Stroh los zu werden?

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Feliz Páscoa!

Cereja ist wieder in Brasilien und hat mir zum Osterfest sozusagen ein Müll-Osterei geschenkt. Hier ihr Bericht:

GLASRECYCLING À LA BRÉSILIENNE

 

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Die hölzernen Müllablagen – teilweise aus Stein oder Metall, auf dem Pfahl einen steinernen oder gitter ähnlichen Korb mit Design zu erwerben – in der kleineren Ausgabe haben wohl den Sinn, nicht zu viel Müll in Plastiktüten zu stapeln, um die schwarzen Geier, urubus , nicht so schnell anzulocken.

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Biotonne – Biomüll – Biobox

Alles Bio oder was?

Alles Bio oder was?

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem mir letzte Woche in einem Zeitungsartikel die Verbindung von Kaffeesatz und Müll nicht gefallen hat, ergab es sich, dass ich am darauf folgenden Tag mit einem Journalisten einen müll-archäologischen Spaziergang in Berlin unternahm. Dabei entgleiste ich sprachlich, indem ich das Wort BIOMÜLL in den Mund nahm.

Erst als mich der Journalist darauf aufmerksam machte, begann ich mir über das Wort BIOMÜLL Gedanken zu machen, das sicher nicht nur ich gedankenlos verwende.

Wie passt Bio und Müll zusammen?

Kann Bio überhaupt Müll sein?

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Kaffeesatz

Im heutigen Tagesspiegel befand sich ein Artikel über die innovative Idee eines Berliner Start-Upers, der aus Kaffeesatz Kaffeetassen herstellt.

Kaffeesatz (1 von 1)

 

Zunächst fand ich die Idee ja ganz nett, aber als ich dann lesen musste, dass „Kaffeesatz nicht umweltschädlich ist, aber viel Müll macht“, war ich überhaupt nicht mehr „amused“.

Wie ist der Redakteur auf die Idee gekommen, Kaffeesatz als MÜLL zu bezeichnen?

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Keine große Leuchte

FIAT LUX – ES WERDE LICHT

Noch haben wir die dunkle Jahreszeit, auch wenn ab Februar die Helligkeit rapide zunimmt, aber das derzeit trübe Wetter hat zur Folge, dass wir häufig noch den ganzen Tag das elektrische Licht in unseren Wohnung brennen lassen.

Um Räume zu erleuchten, bedarf es für den modernen Menschen nur eines kleinen Schalters, der auch leicht zu bedienen ist und schon erstrahlen Räume in unterschiedlicher Helligkeit. Das war nicht immer so.

Keine grosse Leucht (1 von 1)

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Jahresrückblick 2015

Alle Jahre wieder einen Rückblick auf das zurückliegende müll-archäologische Jahr:

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Conservare

Heute gibt es mal einen archäologisch angehauchten Beitrag. So wie Wörter aus unserem Sprachgebrauch verschwinden, so verschwinden auch Techniken, wie zum Beispiel das Einwecken.

In den Zeiten, als es noch keine Supermärkte gab, war der Mensch darauf angewiesen, seine Speisen haltbar zu machen, damit er während des Winters auch etwas zu essen hatte, denn schließlich hält Homo sapiens sapiens ja keinen Winterschlaf und der angefutterte Speck hält auch nicht lange vor, wenn es draußen kalt ist.

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Der Mensch entwickelte also Methoden, um seine Lebensmittel zu konservieren.

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Entblößen und Entblättern

beides Synonyme für „die Hüllen fallen lassen“ – und genau dies tut Flora nun zur Herbstzeit.

Besonders beliebt, um sich im öffentlichen Raum von Dingen freizumachen, die man nicht mehr benötigt, sind die Baumscheiben.

Entblößen und Entblättern-0723

 

Baumscheiben, die zusätzlich mit Sträuchern bepflanzt sind, sind aber auch nicht davor gefeit, als Orte zur Deponierung von Müll zu dienen.

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Una isola senza spazzatura

Ja, es gibt sie, die Insel ohne Müll. Sie ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer, gehört zu Italien und heißt Sardinien und hat mehr als zwei Berge!

Die Strände, Ortschaften und das Landesinnere sind troppo pulito, wie der Italiener sagen würde. Ans Meer gelangt man ohne angeschwemmte Müllbarriere und an den Stränden war kein Kleinstplastik zu finden. Sind die Strömungen im Mittelmeer so günstig, dass die Insel vor dem Müll der Deponie in Sidon (Libanon) verschont bleibt?

Gut, ich gebe es zu, es gibt auch ein wenig Müll, aber der findet sich vor allem in der Nähe von Küstenstädten, die ein Magnet für Touristen sind. Ob es die Touristen sind, die hier für den Müll verantwortlich sind, kann ich nicht beantworten.

Wie anscheinend überall in Italien sind auch auf Sardinien „Trennzeiten“ angebrochen, wobei ich wiederum nicht weiß, was nach dem Einsammeln der verschiedenen Fraktionen damit geschieht.

Jeder Deutsche sollte sich vor seiner Italienreise aber mit den Farben der italienischen Sammeltonnen vertraut machen, denn gelb steht nicht für Plastik!

Da es nichts zum Thema Müll-Archäologie über Sardinien zu berichten gibt, denke ich, dass es mal Zeit wird, etwas über die reine Archäologie zu schreiben.

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Von Plastikbäumen und Papphelden

In der neuesten Ausgabe des Greenpeace Magazins (3.15) gibt es den Hinweis auf den portugiesischen Fotographen Eduardo Leal, der Bäume vorstellt, die nicht belaubt sind, sondern in denen sich Plastiktüten verfangen haben.

Plastikbäume (1 von 38)

Im Text heißt es dazu:

„Sie [die Plastiktüten] sind allgegenwärtig. An Stränden, auf dem Meeresboden, in der Arktis und sogar auf dem Mount Everest: Plastiktüten, das wohl am weitesten verbreitete Konsum-Accessoire der Welt.“

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Jahresrückblick 2014

Was die anderen Medien können, kann das Blog auch.

Hier also ein zwölf-teiliger Müll-Rückblick auf das vergangene Jahr.

Traumjob

Vor zwei Wochen war ich zu Gast bei Radio Vita und habe über meinen Traumjob als Archäologin bzw. Müll-Archäologin berichtet.

Das Interview kann gehört werden:

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Mehr Schein als Sein

Heute musste ich in einer Angelegenheit, die mal ausnahmsweise nicht meine Liebe zum Müll betraf, erfahren, dass so manches, was uns suggeriert wird, nicht hält, was es verspricht. Da kam mir dann ein wunderschönes Werbeplakat der BSR in den Sinn, das ich Anfang der Woche in einem Bus der BVG gesehen habe:

EIMER IST IMMER FÜR MICH DA!

 Aber anscheinend sind 21.500 Servicekräfte im öffentlichen Berliner Stadtraum nicht genug:

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Ganz umsonst und ohne Kleingedrucktes

Einladung zum Workshop

„Anthropozän – Müllzeit?“


 

 

 

 

 

 

Müll-Archäologie trifft Produktsemantik. Uns alle eint ein Thema. Das ist der Müll. Dabei gibt es vieles zu entdecken und zu verstehen, das quasi vor unseren Füssen liegt. Zu einem spannenden Workshop, mit hands-on experience laden wir alle interessierten Müllforscher und Kiezbewohner ein.

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… und läuft und läuft und läuft!

Mein erstes Auto war ein VW-Käfer Baujahr 1961. Er hatte 6 Volt, 34 PS, fuhr nicht schneller als 115 km/h, hatte ein großes Schiebedach, die Farbe hieß „Perlweiß L 87“ und den Schalter für das Fernlicht fand ich nach langem Suchen links neben dem Kupplungspedal: es war ein Fußschalter.

 

 

Der Käfer war ein Minimalist. Am Lenkrad gab es eine Hupe, einen Scheibenwischerhebel und irgendwo am Armaturenbrett befand sich auch noch ein Knopf zum Ziehen, um das Licht einzuschalten. Achja, irgendwo gab es da auch noch einen Regler für die Heizung, aber diese hat bei VW irgendwie selbst Jahre später nie richtig funktioniert. Ich erinnere mich an eine Dänemarkreise im Winter. Es war wirklich scheußlich kalt. Auf der Rückreise in der Nacht auf der Transitstrecke durch die DDR gefroren die Scheiben von innen, die Cola war ein einziger Eisblock und wir saßen zu dritt vollkommen vermummt im Auto. Da hat es auch nicht geholfen, Eisfrei von innen auf die Scheiben zu sprühen, diese blieben einfach vereist.

Seit gestern in aller Munde:

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Everyday

IS A RIDE THROUGH HISTORY!
 

 

Dieses wunderbare Graffiti, das sich vermutlich an irgendeiner Berliner Hauswand befindet, habe ich als Kühlschrankmagnet käuflich erworben, weil es so wunderbar das Motto der Müll-Archäologie darstellt.

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… to go und kein Ende

 

Ausrangierte Kaffeebecher haben ja schon einen Ehrenplatz auf diesem Blog im „Café Togo“

Da „to go“ anscheinend ein blühendes Geschäft ist, springen immer mehr Geschäfte auf diesen to-go-Zug auf und es gab ja auch schon den Beitrag „To go … aber wohin?„.

Nun habe ich ein paar neue „to-go Slogans“ entdeckt:

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Bauer bauen auf Baustellen

Ja, bei dem Titel dieses Blogs kann man schon erahnen, was jetzt kommt.

Gestern erzählte mir eine Lehrerin, dass sie in ihrer Klasse mit den Schülern über verschiedene Berufe gesprochen habe. Darunter war auch der Beruf des Bauers.

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Wir haben nur eine Welt!

 

In der letzten Woche haben Sarah und ich ein müll-archäologisches Schulprojekt in einer Neuköllner Schule durchgeführt, das von der Stiftung Naturschutz Berlin finanziert wurde.

 

Dass mich das Thema „Müll“ sehr interessiert, muss ich ja nicht noch beteuern, aber die Projektwoche mit einer 4. Klasse war auch für mich verblüffend.

 

Die Schüler:innen der 4. Klasse haben es geschafft, das Müllverhalten unserer Gesellschaft mit einfachen Worten auf den Punkt zu bringen, ohne dass sie sich vor dem Projekt jemals in irgendeiner Weise Gedanken über Müll gemacht hatten. Ich wünsche mir, dass ihre Erkenntnisse ein wenig vorhalten.

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Weihnachten trifft Ostern

Vor sieben Wochen haben wir Weihnachten gefeiert und die meisten haben zu diesem Fest ihre Wohnung mit einem Weihnachtsbaum geschmückt.

Da es nicht üblich ist, dass Weihnachtsbäume bis Ostern in den Wohnungen verbleiben, bot auch dieses Jahr die BSR unter dem Slogan Tann go in jedem Berliner Bezirk zwei Abholtermine im Januar für die Jahresendzeitbäume an.

Anscheinend wurde das etwas missverstanden und aus Tann go wurde

 
                Tann to go
 



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„Das Müll-Projekt macht Spaß, aber …“

…,  es ist ganz traurig, dass so viel Müll weggeschmissen wird.“

Diese Aussage traf Mary aus der Klasse 2b der St. Paulus-Schule in Berlin-Moabit, als ihre Lehrerin sie fragte, wie den Schülern denn der Müll-Workshop gefällt.

 

Hier Maffis Müllbericht.

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Alle guten Geister

 

Jahrein, jahraus, auf allen Kontinenten wird das neue Jahr mit einem Feuerwerk begrüßt, um böse Geister zu vertreiben.

Das war nicht immer so. Unsere Vorfahren behalfen sich mit Rasseln, Topfdeckeln und anderen Lärm erzeugenden Gerätschaften, um die bösen Geister zu vertreiben.

Einher geht dieses Brauchtum mit vielen feucht-fröhlichen Festen und wir Berliner können uns rühmen, Europas größte Silvesterparty am Brandenburger Tor gefeiert zu haben.

Diese Party ging mit einigen, vielleicht seltsam anmutenden, Ritualen vor sich.

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Überraschung?

Am heutigen Nikolaustag wird sicher so mancher eine Überraschung erlebt haben, sei es in Form von Süssigkeiten oder Ruten.

Vielleicht hatte der eine oder andere ja auch ein Überraschungs-Ei in seinem Schuh oder Stiefel.

Ü-Eier kann man auch im Bioladen kaufen, dort heißen sie „ponchito bio“, haben ein FairTrade- und ein EU-Biozertifikat-Zeichen. Auf der Seite von commercioalternativo wird versprochen, dass „Ponchito ein Ei für Kinder aller Alterstufen ist und das erste und einzige Ei auf der ganzen Welt ist, dass vollständig aus biologischen Rohstoffen des fairen Handels hergestellt wird. Die Überraschungen hören nicht auf …“

Ich mache also den Test!

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Prêt-à-situer

Neue Müll-Trends werfen ihre Schatten voraus.
Gestern entsorgte man Pappbecher

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Alles Müll oder Was?

Unter diesem Titel erschien gerade

„Forscher – Das Magazin für Neugierige“.

Dieses Magazin wendet sich an neugierige Kinder, die alles von „A“ wie Abfall bis „Z“ wie Zauberei erfahren wollen und auf Seite 7 gibt es vielleicht für einige eine kleine Überraschung.

Einen Blick in die Ausgabe kann man werfen, wenn man hier KLICKT

 

 

 

 

 

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To-Go-Müll und wohin damit

Der Walk of waste war gestern natürlich der absolute Müllhit, aber bereits auf dem Weg dahin gab es to-go-Müll zu entdecken und deren zum Teil wunderliche Entsorgung.

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Nicht rauchen – Nichts wegwerfen

war die erste kirgisische Müll-Botschaft, die ich nach zwei Stunden in einem Restaurant sah, in welchem ich mein erstes kirgisisches Frühstück einnahm.

Ich war gespannt, wie müllig Kirigistan ist und um es gleich vorweg zu nehmen, Kirgistan ist bei weitem nicht so vermüllt wie andere zentralasiatische Staaten.

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Grüße aus Kirgisistan


Frei übersetzt:

Bringen Sie Ihren Kindern gute Manieren bei

und

Internet gegen Verschmutzung – und Sie?

Flaschensammeln gibt es in Bishkek auch:

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Müll-Archäologie für die Zukunft

Sowohl SPIEGEL als auch Tagesspiegel haben in den letzten Tagen über Archäologen berichtet, die in einem Forschungsprojekt der Frage nachgehen wollen, wie zukünftige Generationen vor den Endlagern radioaktiven Mülls zu warnen seien.

Die Ideen reichen von der Initiierung eines Kultes im Umfeld der Endlager à la Stonehenge bis hin zu genmanipulierten Katzen, deren Fell bei erhöhter Radioaktiviät zu strahlen beginnt.

Die Fragen zu diesem Thema sind mannigfaltig.

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Müll-Archäologische Schulprojekte

Wer mich kennt, weiß wie viel Spaß ich an dem facettenreichen Thema MÜLL habe.

Mittlerweile habe ich Kontakt zu Menschen in Italien und Schweden, die sich auf ihre Art ebenfalls mit dem Thema Müll in ihrem Lebensumfeld beschäftigen. Gestern bekam ich sogar den Hinweis auf Müllbilder eines iranischen Fotografen zugeschickt.

Aber die Devise lautet:
Think global – Act local!
 

Aus diesem Grund habe ich bei der Stiftung Naturschutz Berlin einen Förderantrag gestellt, um mit SchülerInnen zweitägige Müll-Archäologische Projekttage durchzuführen.

Zu meiner Überraschung und großen Freude wurde meinem Antrag stattgegeben.

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Hinter Gittern

Gitter sind Gegenstände, die eine Abgrenzung bewirken sollen:

Straftäter werden in Gefängnissen mit vergittertern Fenstern weggesperrt, Zäune und hohe Gitter werden zur Vorsorge um Haus und Garten errichtet, Baustellen werden durch entsprechende Zäune gesichert.

Gitter geben uns Sicherheit, sie beschützen uns!

Als ob die Gitter wüssten, dass sie eine Schutzfunktion erfüllen, haben sie eine magnetisch zu nennende Anziehungskraft auf Müll entwickelt.

Es scheint fast so, als würden Gitter jeder Art danach lechzen, sich mit Müll zu schmücken. Gitter sind die guten Geister, die sich unseres Abfalls annehmen und uns vor der Entsorgung schützen.

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Urlaubsfotos

Noch eine Woche und die Berliner Schüler bekommen ihre lang ersehnten Sommerferien. Damit beginnt auch die Reisezeit. Viele werden ihre Ferien im Ausland verbringen und da es nicht nur Müll in Berlin gibt, würde ich mich freuen, wenn ich im August eine kleine internationale Müll-Ausstellung hier eröffnen könnte. Dazu brauche ich natürlich Hilfe.

 

Macht Müll-Fotos am Urlaubsort und schickt sie mir.

Schreibt euer schönstes Urlaubs-Müll-Erlebnis.

Hier einige Beispiele:

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Saturday Night Mob

Nachdem ich eine etwas längere Müll-Pause eingelegt habe, die ich nicht faulenzend auf dem Sofa verbracht habe,

 

Ich sitze nicht auf dem Sofa!

 

melde ich mich jetzt in eigener Sache zurück.
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Wahres Leben – 4

Auch wenn es den Anschein hat, dies ist kein Aprilscherz!
Weil mir der Gedanke der 100-km-Diät gefällt, kaufe ich vorwiegend regionale Produkte. Bei EDEKA in Moabit ist dies auch in einem Supermarkt möglich.

Manche dieser Produkte werden in Pfand-Behältern verkauft, wie zum Beispiel die Molke.

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Sprachwandel

Hier eine kleine Geschichte, die mir so gut gefallen hat, dass ich sie gerne zu allgemeiner Kenntnis geben möchte.

Während eines Telefonates berichtete mir eine Freundin von einem Erlebnis als Lesepatin in einer Kreuzberger Stadtbücherei.

Sie hatte mit den Kindern das Märchen vom „Rumpelstilzchen“ gelesen, in dem die schöne Müllerstochter vorkommt.

Als die Kinder gefragt wurden, ob sie denn wüssten, was eine „Müllerstochter“ sei, bekam meine Freundin die Antwort, dies sei die Tochter eines „Müllarbeiters“.

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Trendstadt Berlin

Der Fahrrad-Trend
Bekannt ist ja schon seit langem, dass Fahrradkörbe als Abfallkörbe genutzt werden.

Der neueste Trend geht dazu über, auch die Gepäckträger fremder Fahrräder als Mülleimer zu benutzen.


 
Der Pfandflaschen-Trend
Mit wachsender Begeisterung werden Pfandflaschen an allen möglichen und unmöglichen Stellen in der Stadt abgestellt, damit sie eingesammelt und zu Geld gemacht werden können. Mittlerweile gibt es auch eine Initiative, die sich „Pfand gehört daneben“ nennt und die dazu aufruft, die Pfandflaschen unterhalb der öffentlichen Mülleimer zu deponieren. Die Idee an … Weiterlesen …

Müll-Exkursion

Wer wissen will, was mit dem unsortierten Müll aus der Resttonne passiert, ist herzlich zu einer Müll-Exkursion zum Zweckverband Abfallbehandlung Nuthe-Spree eingeladen.

Dort werden wir unter fachkundiger Führung nicht nur in die Geheimnisse der Abfallentsorgung eingeführt, sondern können auch Fragen über das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz und dessen Folgen für jeden einzelnen von uns erörtern.

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Farbenlehre – Ein Selbststudium

4 Uhr Tee

Gestern war ich in einem Restaurant und habe einen Tee getrunken. Der Tee war in einem kleinen Papiersäckchen, an dem sich wiederum ein Pappstreifen befand, der nicht nur zeigte, wie lange der Tee ziehen soll, sondern der auch dazu gedacht war, dass ich den Teebeutel elegant in das Glas Wasser eintunke. Praktisch! Um an den Teebeutel zu gelangen, musste ich ihn erst aus seinem grünen Cellophan-Mantel befreien.

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Verbaler Müll

Jedesmal, wenn ich irgendwo lese oder höre, dass wieder ein Trojaner unsere virtuelle Welt angreift, rege ich mich über die Verwendung des Wortes „Trojaner“ auf.

Besonders schlimm finde ich es, dass alle großen Tageszeitungen unserer Republik diesen eindeutig falschen Ausdruck ganz selbstverständlich benutzen, als hätten sie noch nie etwas vom Trojanischen Krieg gehört.

Hier mal eine Kurzfassung:

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18. Januar 2012 – Akrobatik?

Kann mir jemand erklären, wie der Fahrradreifen um den Laternenpfahl kommt?

Ich habe es nachgeprüft, der Reifen ist nirgendwo durchgetrennt. Diese Situation ist umso erstaunlicher, als dass der Laternenpfahl

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Herbstblätter – Teil 2

Die Knallerei ist vorbei, die StraßenfegerInnen werden ab morgen viel Arbeit haben und ich kann das Rätsel um die Herbstblätter bekannt geben.

Die Herbstblätter entstammen dem Buch

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Viel Glück und viel Fegen

Diesen Glückwunsch der  BSR zum 125. Geburtstages des Ku-Dammes im Jahr 2011 möchte ich an meine Leser für das kommende Jahr  weitergeben und ihnen ein gelungenes Leben 2012 wünschen.

 

 
Auch im kommenden Jahr hoffe ich viele interessante Beiträge zum Thema Müll zu posten und
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Alle Jahre wieder

kommen die Werbesendungen auf uns nieder.

Meinen Briefkasten habe ich versucht, durch einen Keine-Werbung-Aufkleber vor unerwünschter Werbung zu sichern, aber leider gibt es Trojanische Pferde.

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Steinzeit – Bronzezeit – Eisenzeit -… Müllzeit?

An den Wochenenden 22./23.10.2011 und 18./19.02.2012 biete ich an der VHS Steglitz-Zehlendorf für alle an der Müll-Archäologie Interessierten eine Entdeckungsreise durch unsere Stadt an. Alle Entdeckungsreisenden finden hier noch ein paar weiterführende Informationen.

Artefakte

Artefakte

 
Warum Müll-Archäologie?
Während meiner langjährigen Tätigkeit als Grabungsleiterin auf archäologischen Ausgrabungen konnte ich immer wieder die Begeisterung der Menschen an der Archäologie wahrnehmen, so dass ich mir Gedanken darüber gemacht habe, wie man Archäologie und die Freude am Entdecken Menschen nahebringen kann, ohne den Boden zu öffnen, … Weiterlesen …

Mehrweg, Einweg, Holzweg

Unter diesem schönen Titel strahlte der Deutschlandfunk am 22.6.11 einen Beitrag aus, in dem es unter anderem hieß, dass schon seit Längerem die Mehrwegflasche zu Gunsten der Einwegflasche an Boden verliert.

Der Radiobeitrag erweckte allerdings den Eindruck, dass es die Verbraucher sind, die mehrheitlich zur Einwegflasche als zur Mehrwegflasche greifen, abgesehen von den Bierflaschen.

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Einweg oder Mehrweg?

Gestern habe ich mal wieder vor dem Flaschenrückgabeautomaten gestanden und mich gefragt, warum der Automat mir mitteilt, dass diese Flasche nicht in das Sortiment des Geschäftes gehört und deshalb nicht angenommen wird. Ich hatte die Flasche doch genau in diesem Geschäft gekauft, warum kann sie dort nicht zurückgebracht werden? Meine Frage, warum die Flasche nicht zurückgenommen wird, obwohl sie das Logo der Deutschen Pfandsystem GmbH (DPG) trug, konnte an der Information des Geschäftes nicht beantwortet werden. Ein hinzugezogener Kollege gab dann die Auskunft, dass die Flasche pfandfrei und  im Glascontainer zu entsorgen sei.
Hatte ich bis dahin geglaubt, Mehrweg bedeutet Pfand … Weiterlesen …

Littering

Littering ist die neudeutsche Bezeichnung für Vermüllung. Gemeint ist die Handlungsweise, sich von Dingen in der Öffentlichkeit sorglos zu befreien.